Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Seheinschränkungen oder Ängsten vor unbekannten Orten ist ein Besuch oft mit Unsicherheit verbunden. Eine 3D-Tour kann helfen: Wege, Türen, Stufen und Räume lassen sich vorab in Ruhe ansehen.
Wie 3D-Touren Barrieren abbauen
- Wege planen: Eingänge, Aufzüge, Rampen und Parkplätze sind vorab sichtbar.
- Maße prüfen: Mit der Messfunktion lassen sich Türbreiten oder Durchgänge nachmessen. Hintergründe zu Genauigkeit und Dateiformaten: Matterport Pro3 – Genauigkeit, Messwerte und Dateiformate.
- Sicherheit gewinnen: Wer die Umgebung kennt, fühlt sich beim Besuch sicherer.
- Teilhabe ermöglichen: Orte, die schwer erreichbar sind, werden virtuell zugänglich.
Ehrlich bleiben: Grenzen der Technik
Eine 3D-Tour ist vor allem ein visuelles Medium. Für Menschen mit Sehbehinderung ersetzen wir sie nicht, sondern ergänzen sie: mit Infopunkten in klarer Sprache, beschreibenden Texten auf der Website und gut strukturierten Informationen zur Anreise und Ausstattung.
Barrierearmut auf der Website
Die Tour ist nur ein Teil. Damit Ihre Website für alle nutzbar ist, achten wir auf:
- ausreichende Farbkontraste und gut lesbare Schriftgrößen
- Alternativtexte für Bilder
- eine logische Überschriftenstruktur
- Bedienbarkeit per Tastatur
- verständliche Link- und Buttontexte
Seit Juni 2025 gilt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es betrifft vor allem bestimmte digitale Angebote für Verbraucherinnen und Verbraucher, etwa Online-Shops; Kleinstunternehmen sind teilweise ausgenommen. Ob und wie Ihr Angebot betroffen ist, sollte im Einzelfall geprüft werden. Barrierearmut lohnt sich aber in jedem Fall – für Ihre Kundschaft und für Ihr Google-Ranking.
Für wen das besonders wichtig ist
- öffentliche Einrichtungen, Kultur und Bildung
- Praxen, Therapie und Pflege
- Hotels, Gastronomie und Eventlocations
- Handel und Dienstleistung mit Publikumsverkehr
Räume und Website für alle öffnen
Wir beraten Sie zu barrierearmen 3D-Touren und Websites – kostenlos und unverbindlich.



