Wer Räume, Gebäude oder Objekte digital erfassen möchte, stößt auf viele Begriffe: Photogrammetrie, LiDAR, Laserscanning, 360°-Panorama. Hier erfahren Sie, was dahintersteckt und welche Methode für Ihr Vorhaben passt.

Photogrammetrie: 3D aus vielen Fotos

Bei der Photogrammetrie werden zahlreiche überlappende Fotos eines Objekts aufgenommen. Eine Software berechnet daraus ein 3D-Modell mit Oberflächentextur.

Stärken

  • sehr detailreiche Oberflächen
  • ideal für einzelne Objekte, Skulpturen, Produkte und Fassaden
  • auch mit Drohnen für Gelände und Dächer

Grenzen

  • aufwendig bei Innenräumen und spiegelnden oder einfarbigen Flächen
  • hoher Rechen- und Nachbearbeitungsaufwand

Matterport mit LiDAR: Räume begehbar machen

Die Matterport Pro3 kombiniert Fotos mit einem LiDAR-Laserscanner. Das Ergebnis ist eine begehbare 3D-Tour mit Puppenhaus-Ansicht, Grundriss und Messfunktion. Hintergründe zu Genauigkeit und Dateiformaten: Matterport Pro3 – Genauigkeit, Messwerte und Dateiformate.

Stärken

  • schnelle Erfassung ganzer Gebäude und Hallen
  • sofort nutzbar als interaktive Tour für Website und Vertrieb
  • Maße und Punktwolken für Planung und Dokumentation

Grenzen

  • für sehr kleine Objekte weniger geeignet als Photogrammetrie

360°-Panoramen: schnell und flexibel

Einzelne 360°-Fotos sind eine günstige Lösung für Außenbereiche oder wenige Standpunkte, bieten aber kein zusammenhängendes 3D-Modell.

Welche Methode passt zu Ihnen?

  • Räume und Gebäude präsentieren: Matterport-Tour
  • Produkte oder Objekte zeigen: Photogrammetrie
  • Maße und Dokumentation: Matterport mit Punktwolke, mehr dazu unter 3D-Gebäudevermessung
  • Außenbereiche ergänzen: 360°-Panoramen, eingebunden in eine interaktive Tour

Unsicher, welche Methode passt?

Wir beraten Sie neutral und empfehlen die Lösung, die zu Ihrem Ziel und Budget passt.